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Jägerverein Bayreuth e.V.

Adolf Reinel

Frankenwaldstr. 5
95502 Himmelkron

Telefon (09227) 90752 Hr. Reinel privat

E-Mail E-Mail:
www.jaegerverein-bayreuth.de
jaegerverein-bayreuth.mein-intra.net/ Intranet


Veranstaltungen


14.05.​2020 bis
31.08.​2020
Benutzung Schießstand!
Der Schießstand ist für die Mitglieder des Jägervereins ab Samstag, den 16.05.2020 begrenzt geöffnet siehe den nachfolgenden zu beachtenden Text. Herzliche Grüße und Waidmannsheil der Vorstand Vorgehensweise zum temperierten ... [mehr]
 
03.09.​2020
Monatsversammlung
Thema: Schwerpunkte bei der Nachsuche Refarent: Uli Hübner Nachsuchenführer [mehr]
 
01.10.​2020
Monatsversammlung
Ein sehr Interessantes Thema wird uns in der Oktober Monatsversammlung begleiden das Thema Wildschäden! Als Referentin konnte Frau Ramona Pohl Fachreferentin für Forst und Jagd beim Bayerischen Jagdverband gewonnen werden! [mehr]
 
05.11.​2020
Monatsversammlung
DasThema im November Neuerungen zur Jagdwaffentechnik! [mehr]
 
03.12.​2020
Monatsversammlung
Im Dezember findet unser alljährliches Weihnachtsessen zusammen mit den Bläsern statt! [mehr]
 
07.01.​2021
Monatsversammlung
Das Thema wird sein die Beiz- und Krähenjagd [mehr]
 
04.02.​2021
Monatsversammlung
Im Februar ist das Thema der Jagdkulturatlas und BJV digital! Als Referent konnte Herr Graf von Montglas vom BJV gewonnen werden! [mehr]
 
04.03.​2021
Monatsversammlung
Das Thema wird sein die Wildfleischveredelung! [mehr]
 

Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Achtung Saugatter ab sofort wieder geöffnet!

(09.06.2020)

Ab sofort ist es wieder möglich Termine im Saugatter zur Hundeausblindung unter der bekannten Telefonnummer

zu vereinbaren

Monatversammlung am 03. September 2020

(09.06.2020)

Auf Grund der Corona Pandemie mussten bis einschließlich August alle Monatsversammlungen entfallen. Die Vorstandschaft hat entschieden, dass ab September wieder eine Monatsveranstaltung stattfinden wird!

Thema: Schwerpunkte bei der Nachsuche!

Refarent: Uli Hübner Nachsuchenführer

Benutzung Schießstand!

(14.05.2020)

Der Schießstand ist für die Mitglieder des Jägervereins ab Samstag, den 16.05.2020 begrenzt geöffnet

siehe den nachfolgenden zu beachtenden Text.

Herzliche Grüße und Waidmannsheil der Vorstand

 

Vorgehensweise zum temperierten Schießbetrieb in Zeiten der CORONA – Pandemie für Schießstand des Jägervereins Bayreuth e.V. In der Saas, an der Bärenleite

 

Liebe Waidkameraden, unter Berücksichtigung folgender Hinweise kann der Schießbetrieb der Outdoor Schießanlage des Jägervereins Bayreuth e.V. wieder aufgenommen werden:

 

  • Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (Mund-Nasen-Masken, Schutzbrillen ggf. Plexiglasvisiere) ist auf dem gesamten Schießplatz PFLICHT.
  • Gruppenbildungen auf den Ständen und im Umfeld des Geländes des Schießplatzes sind verboten.
  • Die Belehrungen werden unter freien Himmel erfolgen und werden ebenfalls auf das absolut notwendigste Maß beschränkt.
  • Die Haftverzichtserklärung ist in Verbindung mit der Belehrung unbedingt durch Unterschrift (eigener Stift) zu quittieren.
  • Outdoor Kugelstand: es befinden sich nur 2 Personen, die Schießaufsicht und ein Schütze auf dem Stand, der vorgegebene Abstand von 1,5 ist einzuhalten.
  • Outdoor Kurzwaffenstand: es befinden sich max. 3 Personen auf dem Stand - eine Schießaufsicht sowie zwei Schützen, der Abstand vom Schützen, sowie der Schießaufsicht beträgt ca. 3 Meter. 
  • Ergebnis Aufnahme erfolgt einzeln, bzw. mit mind. 3 Meter Abstand.
  • Leistungszeichen oder Wettkämpfe sind strikt untersagt.
  • Trap Stand es befinden sich max. 4 Personen auf dem Trapstand - 1 Aufsicht und 3 Schützen, der Abstand von Schützen zu Schützen beträgt ca. 3 Meter, zur Aufsicht ca. 4 Meter.
  • Der Wechsel auf den Ständen erfolgt im KOMMEN und GEHEN Prinzip.
  • Die WC`s sind zugänglich, Mittel für die Händedesinfektion nach dem Waschen mit warmen/heißem Wasser sind vorhanden und sollten Benutzt werden.
  • Das Jägerheim bleibt für Schützen und Besucher verschlossen.
  • Der Sicherheitsabstand auf dem von mind. 5 Metern sollte unbedingt auf der Wartefläche des Geländes des Platzes eingehalten werden.
  • Auf dem Gelände der umfriedeten Fläche des Geländes des Jägervereins Bayreuth e.V.  dürfen sich maximal 10 Personen zusätzlich der Platzaufsicht aufhalten.
  • Nichtmitglieder haben keinen Zutritt zum Platz und den Ständen!
  • Im Schießplatz und dem befriedeten Gelände werden keine Besucher und Begleitpersonen zugelassen.
  • Die Platzaufsicht und die Schießaufsichten haben Hausrecht!!

 

Der Schießplatz ist einen geringe, aber sehr effektive Möglichkeit der Isolation und der „Coronadepression“ zu entrinnen. Gehen wir behutsam und vor allem verantwortungs-bewusst mit dieser Gelegenheit um.

Kommt es zu Ordnungswidrigkeiten oder Strafanzeigen wegen Fehlverhaltens, können die Auswirkungen für das Schießen auf dem Schießstand des Jägervereins Bayreuth e.V. fatal sein.

  

Die Vorgehensweise dient als Grundlage zur Belehrung und kann der Haftsverzichtserklärung

beigelegt werden.

 

 

Coronavirus SARS- CoV-2-

Betriebsanweisung Schießplatz Saas, Jägerverein Bayreuth

 

 

 

 

 

 

      • Gefahren für Den Menschen

 

 

Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht,

 welches von Mensch zu Mensch übertragen wird.

 

Übertragungsweg:

  • Das Virus wird durch Tröpfchen über die Luft (Tröpfcheninfektion) oder über kontaminierte Hände auf die Schleimhäute (Mund, Nase, Augen) übertragen (Schmierinfektion).

Inkubationszeit:

  • Krankheitssymptome treten etwa zwei Tage bis zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Bereits bevor die Symptome auftreten, können andere infiziert werden.

Gesundheitliche Wirkungen:

  • Häufigste Krankheitszeichen sind trockener Husten und Fieber, Atemnot, Muskel- und Gelenkschmerzen. Eine Infektion kann auch ohne Krankheitszeichen ablaufen, am häufigsten sind milde Krankheitsverläufe. Schwere bis tödliche Lungenerkrankungen sind nach einer Ansteckung möglich.
  • Ein höheres Risiko besteht unter anderem für ältere Personen (ab dem 50. Lebensjahr), Raucher und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, z.B. Herz- und Lungenerkrankungen, Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Lebererkrankungen, Krebs und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Aber auch jüngere und gesunde Personen können erkranken.

 

 

      • Schutzmassnahmen und Verhaltensregeln

 

 

 

Beachten SIE die temperierten Vorgehensweisen zum Schießbetrieb des Schießstandes.

Um das Risiko einer Infektion zu verringern, sind grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, die auch zur Prävention von Grippe empfohlen werden.

  • Meiden Sie größere Personengruppen.
  • Halten Sie gegenüber anderen einen Mindestabstand von ca. 2 m ein, Vermeiden Sie Händeschütteln und Körperkontakt. Im gesamten Schießstandbereich ist, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Regelmäßig gründlich Händewaschen

  • Hände von allen Seiten mit Seife für 20-30s bis zum Handgelenk einreiben und dann unter fließendem Wasser abspülen. Die Hände mit einem trockenem und sauberen Papiertuch abtrocknen. Hände-Desinfektionsmittel benutzen, wenn keine Möglichkeit zum Waschen der Hände besteht.
  • Nutzen Sie Ihre eigenen Handhygiene- und Desinfektionsmittel, entsorgen Sie benutzte Papierhandtücher in geschlossenen Müllbeuteln.

Hände aus dem Gesicht fernhalten

  • Berühren Sie Ihr Gesicht nicht mit ungewaschenen Händen.

Verhalten bei Husten oder Niesen

  • Husten oder niesen Sie in Papiertaschentücher oder in die Armbeuge.

Für Personen mit Vorerkrankungen der Atemwege und Personen mit geschwächten Immunsystem ist es besonders wichtig, diese Schutzmaßnahmen umzusetzen.

 

 

 

 Verhalten im Gefahrfall

 

 

 

 

Bei Krankheitssymptomen sofort den Hausarzt oder sonstiges medizinischen Fachpersonal informieren und telefonisch den Hausarzt kontaktieren, um weitere Maßnahmen abzusprechen.

 

      • Sachgerechte Entsorgung

Abfälle in Abfallbehältern in Plastiksäcken sammeln und der Restmüllbehandlung zuführen

 

 

HAFTSVERZICHTSERKLÄRUNG    Stand Mai 2020

Jägerverein Bayreuth e.V.

 

Mit vorstehender Unterschrift erklärt die betreffende Person am Schießplatz

Den Verzicht auf die Geltendmachung von Schäden, die sowohl diesem als auch den Waffen oder Gegenständen im Rahmen des Übungs- und des sonstigen Betriebes oder im Rahmen des Aufenthaltes auf dem Gelände des Schießplatzes Saas, an der Bärenleite des Jägervereins

Bayreuth e.V. entstehen. Die Regelungen, die Vorgaben und die Verhaltensregeln am Schießplatz anzuerkennen.

 

Ergänzung zur Pandemie:

Der Teilnehmer/Schütze erklärt ebenso in Bezug auf die Pandemie durch den Coronavirus SARS-CoV-2 über die Verhaltensregeln belehrt worden zu sein. Er verpflichtet sich, diese persönlichen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln umfassend zu beachten.

Bezüglich der persönlichen Risiken (Zugehörigkeit zur Risikogruppe, Alter,- Vorerkrankungen) erfolgt durch den Betreiber und den Aufsichtspersonen keine Abfrage. Der Teilnehmer handelt auf eigene Gefahr und Verantwortung. Der Betreiber oder das Funktionspersonal haften nicht für Schäden und Folgeschäden, die im Zusammenhang mit einer möglichen Erkrankung stehen. Bei sichtbaren Anzeichen für eine Erkältung und ähnlichen Symptomen ist eine Teilnahme an Übungen oder der Aufenthalt am oder auf dem Gelände des Jägervereins Bayreuth e.V. ausgeschlossen!

 

Datenschutzerklärung:

Alle hier erfassten Daten unterliegen der Verarbeitungspflicht laut DSVGO durch die Datenschutzverordnung (DSVGO) des Jägervereins Bayreuth e.V. der genaue Wortlaut ist nachzulesen unter www.jägerverein Bayreuth durch Unterschrift wird der dort befindlichen Datenschutzerklärung zugestimmt.

 

Schießplatzbetreiber: Jägerverein Bayreuth e.V. vertreten durch den 1. VS Adolf Reinel,

2. Vorsitzenden Dieter Schumann, 3. Vorsitzenden Norbert Dörfler

 

Platz- und Geländeaufsicht: Eintragung handschriftlich, Datum……………………………………………………

Name:………………………………………………………………………………………………………………….

Person/Teilnehmer: Eintragung handschriftlich in DRUCKSCHRIFT

NAME:………………………………………………………Vorname:……………………………………………

 

Unterschrift:………………………………………………………………………………………………………….

Achtung Achtung Achtung

(19.03.2020)

Achtung - Achtung - Achtung

 

Aufgrund des sich immer weiterverbreitenden Corona-Virus sehen wir uns im Zuge der allgemeinen Prävention, der Fürsorge für unsere Mitglieder und den offiziellen Aufrufen unserer Regierung,

 

nicht in der Lage, die Jahreshauptversammlung am 03.04.2020 Durchzuführen. Wir bitten um Verständnis, dass wir die JHV somit absagen.

 

Hoffen wir, dass wir alle gut durch diese Zeit kommen und uns in alter Frische wiedersehen!

 

Mit einem herzlichen Waidmannsheil und bleibt alle gesund

 

Für den Vorstand Adolf Reinel, Dieter Schumann, Norbert Dörfler, Inga Grüninger und Manfred Bäßler

 

Nachsuchenführer Peter Schöffel

(16.05.2017)

Wir möchten hiermit darüber informieren, dass Peter Schöffel als Nachsuchenführer nach wie vor 7 Tage in der Wochen zur Verfügung steht und hiermit allen Gerüchten wiedersprechen!

Aktuelles zu Sicherheit und Gesundheitsschutz

(20.02.2017)

Im Anhang ersehen Sie/Ihr die NEUE UVV nun VSG 0 Vorschrift für Sicherheit und Gesundheitsschutz 4.4 Jagd  Band 11 mit dem Stand von 12/2016.

Die Vorschrift ist so neu, dass die Druckerfarbe noch nass ist.

 

Meiner Meinung nach ist die VSG sehr gut und Eindrucksvoll aufgemacht, auch vom Inhalt her hilfreich und beachtenswert. Es lohnt sich diese zu lesen aber auch damit zu arbeiten.

Wichtige Themen

(18.11.2016)

Thema 1:

Mit dem heutigen Inkrafttreten der Änderung des Bundesjagdgesetzes ist beim jagdlichen Einsatz von Halbautomaten der alte Rechtszustand endgültig wieder hergestellt. Ab sofort sind auch wieder Neueintragungen möglich.

 

Thema 2:

Donnerstag, den 01.12. Monatsversammlung findet unter dem Thema "Weihnachtsessen" statt.

Es wäree schön wenn sich etwas mehr Waidkameraden sehen lassenm würden.

 

Thema 3:

Wir haben zur nächsten Hauptversammlung Neuwahlen, im Anhang befindet sich ein Schreiben zu Wahl. Nach sehr langer Zeit im Vorstand werde ich nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich fände es schön wenn Ihr es schaffen würdet die heutigen Informationen an die Reviere und deren Mitbegeher sowie Mitglieder weiterzugebe. Den beigefügten Vorschlag zur Wahl bitte ich an mich oder Günter Hampel zu senden.

 

Thema 4:

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, zum Nachweis einer hochpathogenen aviären Influenza vom Typ H5N8 bei Wildvögeln, Stand 9.11.2016 

 

Hintergrund

Am 08.11.2016 wurde in Proben von verendeten Reiherenten am Plöner See in Schleswig-Holstein der Nachweis von hochpathogenen aviären Influenza A Viren (HPAIV) des Subtyps H5N8 durch das FLI bestätigt. Über 100 tote Wasservögel, überwiegend Reiherenten, wurden an mehreren Seen rund um Plön gemeldet. Fast zeitgleich kam es zu einem auffälligen Wasservogelsterben am Bodensee in der Schweiz, in Österreich und Deutschland, welches weiterhin anhält. Betroffen sind auch dort überwiegend Reiherenten, außerdem Möwen und andere. Pathologische und virologische Untersuchungen einiger Totfunde bestätigten hier ebenfalls das Vorliegen einer HPAIV H5N8-Infektion.

Ungarn berichtete bereits am 26.10.2016 von einem HPAIV H5N8 Nachweis bei einem verendeten Höckerschwan, und am 02.11.2016 von einem HPAI H5N8-Ausbruch in einem kommerziellen Putenbestand.

Polen meldete am 07.11.2016 den Nachweis von HPAIV H5N8 bei fünf tot gefundenen Wildenten und einer Möwe am Dammschen See in Goleniow, etwa 20 km Luftlinie von der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt gaben die polnischen Behörden den Fund von über 70 toten Enten und Möwen an.

Außerhalb Europas wurde HPAIV H5N8 im Juni 2016 bei gesund erlegten Graureihern, Haubentauchern, Kormoranen, Seeschwalben, Enten und Lachmöwen im Rahmen eines aktiven Wildvogel-Monitorings am See Ubsu-Nur in der Republik Tyva, Russland, nachgewiesen.

Mitte Oktober meldete auch Indien ein massives HPAIV H5N8 Ausbruchsgeschehen mit hohen Mortalitäten sowohl bei Zoo- und Wildvögeln als auch bei Nutzgeflügel.

 

Einschätzung der Situation

Das simultane Auftreten von HPAIV H5N8 bei verendeten Wasservögeln in fünf europäischen Staaten (Ungarn, Polen, Schweiz, Österreich, Deutschland) lässt mehrere Hypothesen zu, u.a.:

  • Das Virus ist in der wilden Wasservogelpopulation weit verbreitet. Möglicherweise handelt es sich um eine HPAIV H5N8 Epidemie bei Wildvögeln in Eurasien.
  • Der Eintrag von HPAIV H5N8 an Bodensee und Plöner See steht in Zusammenhang mit dem Vogelzug. Auffallend häufig sind Reiherenten, aber auch Möwen und vereinzelt Große Brachvögel unter den toten Vögeln. Der Vogelzug ist derzeit, möglicherweise auch durch Frost in Skandinavien und Nord-Russland beschleunigt, in vollem Gange.

 

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Aufgrund der aktuellen Verbreitung von HPAIV H5N8 bei Wildvögeln in Polen, Ungarn, Schweiz, Österreich und Deutschland ist von einem hohen Eintragsrisiko durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel auszugehen, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und sammelplätzen.

Das FLI rät zu erhöhter Aufmerksamkeit und empfiehlt nachdrücklich, die Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelhaltungen zu überprüfen und bei Bedarf zu optimieren. Insbesondere sollte der Kontakt von Wildvögeln zu Nutzgeflügel verhindert werden.

Es gibt Anhaltspunkte für eine Veränderung des Virus. Bisher sind keine Fälle von HPAIV H5N8 Infektionen beim Menschen bekannt. Jedoch sind verlässliche Aussagen zur Virulenz des Erregers für den Menschen derzeit noch nicht möglich, da sich das Virus verändert haben könnte.

 

Empfehlungen, u.a.:

▪ Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügelbetrieben

 

▪ Risikobasierte Einschränkung der Freilandhaltung (Aufstallung) von Geflügel in Regionen mit hoher Wildvogeldichte und in der Nähe von Wildvogelrast- und sammelplätzen

 

▪ Keine Kontaktmöglichkeit von Geflügel in Freilandhaltungen mit natürlichen Gewässern

 

▪ Verstärkte Untersuchung von Geflügelhaltungen; bei Hühnervögeln vermehrt klinische Untersuchung, bei Gänsen und Enten PCR-Untersuchungen von kombinierten Rachen- und Kloakenproben

 

▪ Meldung verendeter oder kranker Wildvögel an die zuständige Veterinärbehörde

 

▪ Verstärkte Untersuchung insbesondere von verendeten oder am Wasser lebenden Wildvögeln auf aviäre

Influenzaviren (passives und aktives Wildvogelmonitoring)

 

▪ Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Nutzgeflügel

 

▪ Vermeidung des direkten Kontakts von Personen (nur mit Schutzhandschuhen) und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln