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Saugatter

 „Schwarzwildübungsgatter für Jagdhunde“ Aufseß U.G.

 

 

Anmeldungen und Terminabsprachen bitte unter:

 

Tel. +49 (0) 175 8895228

 

Terminvereinbarungen sind an folgenden Tagen möglich:

 

Montag von    8.00 bis 10.00 Uhr

Mittwoch von 8.00 bis 10.30 Uhr und von 17.30 bis 21.00 Uhr

ausgenommen von Montag und Mittwoch für Notfälle und sonstige Probleme unter

Tel. 0176 84786784 erreichbar Adolf Reinel!

 

Das Schwarzwildübungsgatter für Jagdgebrauchshunde wird betrieben von einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft des Jägervereins Bayreuth e. V., und zwar der Fa. Schwarzwildübungsgatter Aufseß UG (haftungsbeschränkt), Bamberger Str., 91347 Aufseß. Diese Tochtergesellschaft ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 6061.

 

Durch die permanente Zunahme der SW Bestände nimmt der Druck seitens der Landwirtschaft aber auch der Öffentlichkeit, die Bestände wirkungsvoll zu reduzieren, enorm zu.

Die Ursachen sind vielfältig, was die Jägerschaft aber auch die Landwirtschaft betrifft, zum Teil auch Hausgemacht wie z.B.:  Maismonokulturen, GPS, verstärkter Getreideanbau verbesserte Äsung, optimale Deckung im Wald (Waldumbau) unsachgemäße Kirrungen nicht der Sozialstruktur angepasste Bejagung.

 

Es hilft uns allerdings in der Bejagung nicht weiter, sich in gegenseitige Schuldzuweisungen zu suhlen.

 

In dieser Situation ist es wichtig effektive Bejagungsstrategien zu entwickeln, welche aber auch die Grundsätze unseres Jagdrechts und Jagdkultur, wie den Tierschutz aber auch die Waidgerechtigkeit nicht außer Acht lassen. Natürlich sind Ansitze im Mondschein oder in einer klaren Winternacht stimmungsvoll, jedoch zeigt sich als effektivste Jagd die Drückjagd. Um diese Erfolgreich zu gestalten und zum Erfolg zu führen sollten nachfolgende Grundlagen beachtet werden. -Ständiges und regelmäßiges Üben mit der Waffe z.B. laufender Keiler, Schießkino, Schießstand usw. Wir sollen aber auch daran denken, dass sich unsere Hunde „in die „Höhle des Löwen“ wagen wenn sie auf Drückjagden das SW locker machen oder von  angeschweißten angenommen und übel zugerichtet oder sogar getötet  werden.

 

Wie Einrichtungen zum ständigen üben mit der Waffe sind auch entsprechende Einrichtungen für unsere Hunde erforderlich, beispielhaft das Schwarzwildgatter, es ist eine jagdkynologische Einrichtung welche ausschließlich zur Vorbereitung Eignungsfeststellung von Hunden dient, die bei der Schwarzwildjagd zum Einsatz kommen.

Es ist keine Einrichtung, wie manche unüberlegten meinen, in welchen man Jagdhunde auf Schwarzwild hetzt.

Sondern es sind Einrichtungen bei welchen das gelenkte Zusammenführen mit SW den Hund vertraut macht, ihm wird die Angst vor diesem Wild genommen, andererseits lehrt er Respekt vor dem wehrhaften Wild. Dieses reduziert das Verletzungsrisiko, erhöht aber im Gegenzug die jagdliche Effizienz des Hundes.

Wer jedoch meint das Gatter zum Bespaßen seines Hundes mieten zu können befindet sich gehörig auf dem Holzwege. Wie gesagt es ist ein Gewöhnungs- und somit ein Arbeitsgatter unter fachkundiger Aufsicht.    

 

Was sind die Inhalte des Gatters was wollen wir erreichen:

 

  • Vorbereitung von Hunden zur SW-Jagd.
  • Gatter sind eine jagdkynologische Antwort auf den Ruf nach effizient an Sauen  jagenden Hunden.
  • Hunde lernen ohne Selbstgefährdung zu arbeiten.

 

Schwarzwildgatter müssen tierschutzethische und rechtliche Anforderungen durch  die Wahrung der Verhältnismäßigkeit gewährleisten.

 

     -     Meutehunde werden nicht zugelassen.

     -     Nur 1 Hund jeweils im Gatter, gestufte Einarbeitung.

     -     Zeigt ein Hund Selbstgefährdung an Sauen oder ist unkontrollierbar  

           aggressiv, wird die Arbeit sofort abgebrochen.

     -     In Gattern werden keinen Leistungsprüfungen durchgeführt.

     -     Alle Arbeiten leitet der Gattermeister.

     -     Das Einübungsgatter wird jagdkynologisch zertifiziert.

 

 

Die Hundearbeit in Schwarzwildgattern ist nach Studien der Tierärztlichen Hochschule Hannover bei strikter Beachtung der den Untersuchungen zugrunde liegenden Rahmenbedingungen zur Erlangung brauchbarer Jagdhunde nach heutigen Erkenntnissen als tierschutzgerecht anzusehen.   

 

Anni mit erstem Kontakt am Gatter